Möglichkeiten für eine Reflektions- und Feedbackkultur / Mentoring

Möglichkeiten für eine Reflektions- und Feedbackkultur / Mentoring

Möglichkeiten für eine Reflektions- und Feedbackkultur / Mentorin:

Die eigenen Lernfortschritte und -ziele, die Strukturen und Inhalte des Studiums, sowie Tagesabläufe und Gruppenprozesse sollten regelmäßig von sich selbst und von anderen reflektiert werden, um sie zu überprüfen und gegebenfalls zu modifizieren. Auch sollte eine möglichst gute Feedbackkultur etabliert, sowie persönliche Mentoren eingesetzt werden.

Einige Möglichkeiten:

  • Tägliche Reflektionsrunden am Abend

    • Normalerweise vorm Schlafen gehen, mit genügend Zeit (mindestens eine Stunde) damit Zeit ist, falls ein Problem auftaucht, jeder spricht für sich, es wird normalerweise nicht kommentiert, es gibt längere Zeiten der Stille.

      Wir haben hiermit sehr gute Erfahrungen beim Funkenfluglauf gemacht, da so viele Probleme und Konflikte frühzeitig aufgedeckt und geklärt werden können.

    • Mögliche Leitfragen: Wie ging es mir heute? Wie war mein Lernfortschritt? Wie habe ich mich in der Gruppe gefühlt? Wofür bin ich dankbar? Was war besonders schön? Was fand ich doof? Was sind meine Wünsche und Bedürfnisse?

    • Wenn Probleme festgestellt werden, wird gemeinsam nach Lösungen gesucht.
  • Persönliche Lern-Reflektion

    • Die Teilnehmer sollten von Beginn an immer wieder reflektieren und hinterfragen, was das Ziel ihres Lernens ist und warum sie sich mit dem jeweiligen Thema auseinander setzten, als auch, wie es ihnen mit dem Thema geht (und dies möglicherweise schriftlich festhalten, z.B. Ins Logbuch (>> siehe Logbuch)). Dies kann je nach Bedarf täglich, wöchentlich (>> siehe Wochenreflektion), oder in anderen, auch unregelmäßigen Abständen stattfinden.

    • Mögliche Leitfragen: Was hat dieses Thema mit mir zu tun? Welche gesellschaftliche Relevanz hat es? Was erhoffe ich mir aus den Erkenntnissen? (realistischere Wahrnehmung, genauere Antizipation, weiteren Handlungsspielraum, größere Wirksamkeit, etc.) und welche Erkenntnisse erhoffe ich mir? Was bedeutet die Erkenntnis für mein Tun / alltägliches Handeln? Wie kann ich sie verinnerlichen? Könnte diese Erkenntnis auch für andere Relevanz haben? Will ich sie weitergeben? Wie?

    • Zusätzlich zur Reflektion im Bezug auf die Lernthemen sollte auch das Verhalten und die Stimmung, seiner selbst sowie der Gruppe, von jedem einzelnen für sich Reflektiert werden.
  • Wochenreflektion

    • Die Wochenstruktur wird überdacht und evtl. geändert. Der Lernfortschritt kann hier zusätzlich zur persönlichen Reflektion in Kleingruppen intensiv reflektiert werden. Die Kleingruppe gibt ehrliches Feed-back und vorsichtig Verbesserungsvorschläge.

    • Mögliche Leitfragen: Was habe ich mir vorgenommen? Was habe ich geschafft? Was war besonders interessant? Was davon will ich verinnerlichen? Was würde ich gerne weitergeben? Was habe ich nicht ganz verstanden? Was würde ich gerne vertiefen? Was will ich nächste Woche lernen? Und Warum? Haben sich meine Interessen, Erwartungen und Lernziele verändert?
  • Persönliche Lern-Reflektion

    • Die Teilnehmer sollten von Beginn an immer wieder reflektieren und hinterfragen, was das Ziel ihres Lernens ist und warum sie sich mit dem jeweiligen Thema auseinander setzten, als auch, wie es ihnen mit dem Thema geht (und dies möglicherweise schriftlich festhalten, z.B. Ins Logbuch (>> siehe Logbuch)). Dies kann je nach Bedarf täglich, wöchentlich (>> siehe Wochenreflektion), oder in anderen, auch unregelmäßigen Abständen stattfinden.

    • Mögliche Leitfragen: Was hat dieses Thema mit mir zu tun? Welche gesellschaftliche Relevanz hat es? Was erhoffe ich mir aus den Erkenntnissen? (realistischere Wahrnehmung, genauere Antizipation, weiteren Handlungsspielraum, größere Wirksamkeit, etc.) und welche Erkenntnisse erhoffe ich mir? Was bedeutet die Erkenntnis für mein Tun / alltägliches Handeln? Wie kann ich sie verinnerlichen? Könnte diese Erkenntnis auch für andere Relevanz haben? Will ich sie weitergeben? Wie?

    • Zusätzlich zur Reflektion im Bezug auf die Lernthemen sollte auch das Verhalten und die Stimmung, seiner selbst sowie der Gruppe, von jedem einzelnen für sich Reflektiert werden.
  • Peer to Peer Mentoring/ Partnerreflektion

    • In der Gruppe finden sich Partner oder Kleingruppen bis höchstens vier Personen, die sich in regemäßigen Abständen (z.B. Wochenreflektion) über ihr inhaltliches Vorankommen austauschen, sich Feed-Back geben, unterstützen, motivieren und ggf. auf Wunsch auch mal ein wenig “Druck” machen. Sie helfen sich auch bei der Dokumentation der Inhalte.
  • Mentoring von Außerhalb

    • Außerdem kann sich jeder Teilnehmer einen persönlichen Mentor von außerhalb suchen, mit dem er regelmäßig (z.B. einmal im Monat) telefoniert und der ihm nochmal einen Blick von außen auf den Lernfortschritt, oder auch auf andere Dinge geben kann. Ein solcher Mentor könnte der Klassenlehrer, ein Dozent oder auch ein Kommilitone/Freund/Familienmitglied sein.

    • Auch könnte sich die ganze Gruppe einen Supervisor/Begleiter suchen, mit dem sie sich alle ein oder zwei Monate trifft und der sie in Gruppenprozessen, oder auch wissenschaftlich begleitet.
  • Feed-Back Workshop

    • Am Anfang des Wanderstudiums könnte ein gemeinsamer Feed-Back Workshop stehen, um den bewussten und effektiven Umgang mit Feed-Back zu lernen.

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