Über die Wanderuni

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Die Wanderuni geht neue Bildungswege. Sie eröffnet selbstbestimmte Bildungsräume für Menschen auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.
Wandern meint dabei nicht nur das einfache Zu-Fuß-gehen, sondern die gesamte innere und äußere Bewegung einer Lebensphase in der Menschen auf der Suche sind und ihren Fragen folgen: Wer bin ich? Was sind meine Fähigkeiten und Talente? Was ist meine Aufgabe in der Welt? Was sind die Herausforderungen und was die Geschenke unserer Zeit? Und was können Gestaltungsmöglichkeiten zu einer lebenswerten und enkeltauglichen Gesellschaft sein?

IMG_3198Die StudienGänge der Wanderuni, bei denen Gruppen von jungen Menschen ein halbes Jahr lang auf Wanderschaft gehen und dabei ihren inneren und äußeren Fragen folgen, bilden derzeit das Herzstück der Wanderuni.
Um die StudienGänge hat sich mit der Zeit ein Netzwerk an Menschen gebildet, die auch nach und außerhalb der StudienGänge selbstbestimmte Bildungswege gehen. Weitere Strukturen und Projekte sind gewachsen und so bietet die Wanderuni inzwischen auch jenseits der StudienGänge Bezugsrahmen, Ideenschmiede und Unterstützernetzwerk für Menschen in der Orientierungszeit.

Geschichte und Hintergrund

Das Projekt ist aus der Bildungsbewegung Funkenflug (http://funkenflug.de) hervorgegangen, in der im Jahr 2013 zunächst die Idee einer Wanderschule aufkam. Daraus entwickelte Emil die Idee einer Wanderuni und organisierte im Sommer 2014 einige Probewochen. Es bildete sich eine Gruppe, die einen ersten StudienGang für 2015 plante, organisierte und schließlich durchführte. 15116607371_368109b595_oAm Ende ihres StudienGangs entschlossen sich die Teilnehmer ihre Erfahrungen weiterzugeben und organisierten ein Treffen für Interessierte, bei dem sich eine neue Gruppe bildete. Einiges wurde vom ersten Jahrgang übernommmen und einiges ganz anders gemacht. Die Ehemaligen wurden zu Begleitern der neuen Gruppen. So wurden die StudienGänge zu einem dauerhaften und sich weiterentwickelndem Projekt, für das Emil weiterhin in der Hauptverantwortlichkeit und koordinierenden Rolle steht. Gleichzeitig entwickelte sich das Bewusstsein, dass die StudienGänge nur eine Möglichkeit des selbstbestimmten Wanderstudiums sind, dass mit dem Ende des StudienGangs die eigene Suche nach einem selbstbestimmten Leben nicht aufhört, dass diese vielmehr als Einführungs- und Orientierungssemester zu verstehen sind. Langsam entwickeln sich weitere stimmige Strukturen für weiterführende, selbstbestimmte Bildungswege.

Auch gibt es die Idee für „tiefere“ Semester, die aufbauend auf den bereits erwanderten Erfahrungsschatz mehr Intensität und Fokus auf ein Schwerpunktthema ermöglichen. Auch die Idee eines Winterquatiers, in dem sich die Studenten der Wanderuni über die kalte Jahreszeit wohnen, die gesammelt Erfahrungen verdauen und vertieft mit Themen auseinandersetzen können, nimmt konkretere Formen an.
Für weitere Ideen und Anregungen sind wir offen!

Von der Unzulänglichkeit dieser Seite

Die Wanderuni entfaltet ihre Wirkkraft durch den unmittelbaren Kontakt zwischen den Menschen und der realen Welt dort draußen. Durch Langsamkeit, Ruhe und Beständigkeit. Die schnelle, virtuelle Welt des Internets ist nicht ihre Wirkungswelt. Meistens gibt es, sobald ein StudienGang gestartet ist, so viel zu erleben und zu tun, dass kaum ein Teilnehmer Zeit und Energie findet, hier die aktuellen Entwicklungen oder Ereignisse zu veröffentlichen, ganz zu schweigen davon, dass die eigentlichen Qualitäten eines StudienGangs nicht über eine Internetseite zu vermitteln sind. Hier findetet sich darum meist nur das Nötigste. Wenn du die Wanderuni kennenlernen willst, dann habe keine Scheu, uns dirket zu kontaktieren oder noch besser, die Wanderuni in Realität zu erleben.

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