Einladung zum Weltenwanderer-Seminar

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Unter den Ehemaligen der StudienGänge, die sich mit der Begleitung der neuen StudienGänge befassen, kam zunehmend das Bedürfnis auf, sich vertiefend damit auseinanderzusetzen, wie man andere Menschen in der Orientierungszeit begleiten und unterstützen kann, ihren selbstbestimmten Weg zu gehen. Darum werden wir im Februar ein Seminar zu diesem Thema veranstalten.
Das Seminar richtet sich vornehmlich an Ehemalige der Wanderuni, aber auch andere Weltenwanderer, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen. Bei Interesse melde dich einfach unter Kontakt[aätt]wanderuni[pünkt]de
Weltenwanderer – Einen selbstbestimmten Weg gehen und andere Menschen auf ihren selbstbestimmten Wegen begleiten.
Fragen, denen wir uns widmen werden, sind:
  • Was bedeutet es für mich einen selbstbestimmten Lebensweg zu gehen? Welche Erfahrungen habe ich gemacht?
  • Wie kann ich als Mensch, der vielleicht selber noch in der Orientierungszeit ist und doch schon einige Erfahrungen gemacht hat, andere Menschen auf ihrer Suche begleiten? Wie können wir uns auf der Suche nach selbstbestimmten Lebenswegen gegenseitig unterstützen und begleiten? Wie kann ich mit den auftauchenden Ängsten, Wünschen, Themen, Zeiten der Orientierungslosigkeit, etc. umgehen?
  • Wie kann ich meine Erfahrungen einbringen und anbieten ohne mein Gegenüber zu manipulieren?
  • Wie kann ich Gruppen anleiten/ Workshops vorbereiten und durchführen?
  • Was bedeutet „Wanderuni“ oder Orientierungszeit in ihrem Kern für mich? Welche Art von Strukturen und Begleitung braucht es/wünsche ich mir nach der Zeit von Propeace oder einem StudienGang der Wanderuni? Wie und wo kann ich meine Fähigkeiten einsetzen? Wie kann ich eigene Projekte umsetzen?
Diese Fragen werden wir weniger theoretisch, sondern ganz praktisch angehen. So wollen wir z.B:
  • Die Gestaltarbeit (eine Therapiemethode, die sich auch zum nicht-therapeutischen Begleiten nutzen lässt) kennenlernen und Triaden (Dreiergruppen) bilden, in denen wir uns gegenseitig mit Gestalt begleiten.
  • Jene, die wollen, können morgens die Gruppenleitung übernehmen und davor (in der Planung) und danach Supervision bekommen. Dafür werden wir auch das Modell der „Themenzentrierten Interaktion“ kennenlernen. Vielleicht machen wir auch systemische Aufstellungsarbeit.
  • Abends wird es Zeit geben für inhaltlichen Austausch oder das, was ansteht.

In der kurzen Zeit werden wir diese Fragen und Methoden natürlich nicht vollständig bearbeiten können. Das Seminar bietet jedoch die Möglichkeit diese Fragen zu bewegen und die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Wir probieren selber etwas aus und wenn es Sinn zu machen scheint, wird es vielleicht weitere Seminare in dieser Richtung geben.

Das Seminar wird durchgeführt von:
  • Johannes-Peter, erfahrener Lehrer und Gestalttherapeut, der die Wanderuni von Anfang an unterstützt und begleitet hat und der uns immer wieder aus den sumpfigsten, individuellen oder gruppenmäßigen, Krisen heraus geholfen hat.
  • Emil, 25 Jahre alt, Wanderer und Funkenflieger in einer selbstorganisierten Lehrerausbildung
  • und uns allen: Es wird kein vollstädnig durchorganisiertes Seminar zum konsumieren, sondern es wird auch ein Experiment, das wir im gemeinsamen Tun entwickeln und gestalten.

Ort: Das Seminar wird an der Freien Schule Elztal in der Nähe von Freiburg, stattfinden. Es sind Fastnachtsferien, wir übernachten und arbeiten in den sehr schönen Klassenzimmern und versorgen uns selbst in der Schulküche.
Adresse:
Maxhaus, der Freien Schule Elztal
Maxhausweg 4
79183 Waldkirch

Zeit: Das Seminar findet vom 12.-16. Februar statt. Wer weiter weg wohnt, bitte schon am Sonntag anreisen, so dass wir am Montag um 10 Uhr starten können. Am Freitag geht es bis um 3 Uhr. Wer will, kann nach dem Seminar noch das Wochenende bis zum Sonntag bleiben, um z.B. zu überlegen, wie wir unsere neu erworbenen Fähigkeiten einsetzen, wie wir selbst unsere Wege weitergehen, ob gemeinsame Projekte entstehen wollen und um einfach die Zeit zu genießen und z.B. auf dem Kandel (einem 1200 Meter hohen Berg direkt nebenan) im Schnee zu toben.

Kosten:
  • 5×3 Euro für die Übernachtung = 15 Euro
  • Ca. 5×5 Euro fürs Essen = 25 Euro (Evtl. auch weniger, man kann gut Containern)
  • Eine finanzielle Aufwandsentschädigung für Johannes-Peter: Johannes-Peter weiß, dass sich Menschen in unserem Alter solche Seminare kaum leisten könnten, wenn er die üblichen Preise verlangt. Da es ihm wichtig ist, dass auch junge Menschen solche Seminare machen können, arbeitet er für weniger Geld und lässt es jeder Person frei, das zu geben, was sie will und kann.

Bitte gib rechtzeitig Bescheid, wenn du kommen willst.

Zweites Vorbereitungstreffen für den StudienGang 2018

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Das erste Vorbereitungstreffen ist vorbei und eine neue Gruppe hat sich gebildet. Das nächste Vorbereitungstreffen für den StudienGang 2018 findet vom 12. -14. Januar im Transition-Haus in Kassel statt.  Es wird darum gehen unsere Vorstellungen und Ideen auszutauschen, um unseren StudienGang 2018 zu konkretisieren.

Auch neue Teilnehmer*innen sind noch herzlich zu dem Treffen eingeladen. Es wäre aber sehr schön, wenn du dich vorher ausführlich mit den unten beigefügten Fragen beschäftigen könntest.
Ihr könnt am Freitag ab 18 Uhr anreisen und wir hoffen am Sonntag gegen 15 Uhr fertig zu sein.
Mitzubringen sind Isomatte, Schlafsack und gute Laune.

Kosten: Ca. 10€ für die Raummiete, freiwillig 0-10 Euro Spende für die Übernachtung, plus 5-15 Euro für das Essen, das wir einkaufen. Also insgesamt zwischen 15 und 35 Euro.

Bitte melde dich an, wenn du kommen willst und schreibe eine Mail an Kontakt[ät]wanderuni[puunkt]de.

Adresse:
TransitionTown-Haus
Schönfelder Str. 41a
34121 Kassel
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Fragen:

  1. Warum möchtest du bei der Wanderuni mitmachen? Was ist deine Motivation?
  2. Wie möchtest du unterwegs sein?
  • Art (Wandern, Fahrrad etc.)
  • Durch welche Gegenden möchtest du kommen?
  • Routenvorschläge? Strecke?
  • Gruppengröße?
  • Struktur? Wie viel Lernzeit?
  • Bedürfnisse?
  1. Welche Themen möchtest du?
  • Workshops?
  • Orte?
  • Menschen?
  1. Welcher Zeitraum?
  • Offene Woche ja/nein?
  • Wann kann ich nicht?

Bitte überlege auch, was dir besonders wichtig ist und was nicht unbedingt notwendig ist. Bei mehreren Möglichkeiten kannst du auch gewichten. (+/-5)

Weitere Fragen zur Inspiration: Wie wäre es, wenn alles möglich ist?

  1. Und wie fühlt sich die Wanderuni-Idee für mich an?
  2. Welche Talente und Schwächen habe ich?
  3. Welche Dinge interessieren mich gerade?
  4. Womit möchte ich mich beschäftigen? Welche Themen?
  5. Welche Orte/Landschaften/Länder/Kulturen möchte ich kennenlernen?
  6. Welche Menschen/Lehrer möchte ich kennenlernen?
  7. Was möchte ich bewegen in der Welt?
  8. Was möchte ich in mir bewegen?
  9. Was möchte ich am Ende gelernt habe?
  10. Worauf möchte ich besonders achten? Wovor habe ich Angst?
  11. Wie möchte ich lernen?
  12. Was ist mir wichtig?

 

Informations- und Vorbereitungstreffen für den StudienGang 2018

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Wenn du ein halbes Jahr lang durch die Welt ziehen und dich mit selbstbestimmten Themen auseinandersetzen würdest, wie würdest du diesen „StudienGang“ gestalten? Mit welchen Themen wolltest du dich schon immer mal beschäftigen? Welche Orte und Menschen schon immer mal besuchen? Würdest du laufen, radfahren oder mit einem Schiff um Afrika segeln? Allein, zu zweit oder in einer Gruppe? Würdest du spontan deinem Gespür folgen oder vorher einen präzisen Plan austüfteln?

Das erste Informations- und Vorbereitungstreffen für die StudienGänge 2018
findet vom 17. -19. November im Transition Haus in Witzenhausen statt.  Wir werden die Idee der Wanderuni vorstellen, von den Erfahrungen der letzten Gruppen berichten, Raum geben, um deine Ideen und Wünsche für einen StudienGang 2018 reifen zu lassen und dir Möglichkeit geben, um Menschen kennen zu lernen, die diese Vision mit dir umsetzen.

Zeit:
Am Freitag könnt ihr gerne schon Nachmittags eintrudeln, um 18:00 gibt es Abendessen und um 19:00 Uhr werden wir gemeinsam starten. Am Sonntag wird es bis um 14:00 Uhr gehen.

Ort und Übernachtung: 
Transition Haus
Brückenstraße 20,
37213 Witzenhausen
Bitte bringt Schlafsack und Isomatte mit.

Kosten:
Jeweils 5 Euro für die zwei Übernachtungen im Transition Haus, dazu kommen ca. 10-15 Euro für das Essen. (Wir werden selber kochen und für die Kosten eine Kasse aufstellen, in die jeder seinen Möglichkeiten und Willen entsprechend dazugeben kann.)

Anmeldung:
Wenn du kommen willst, dann melde dich bitte verbindlich an in dem du eine kurze Mail schreibst an: Kontakt[aäaäatttt]wanderuni[punkt]de

Wir freuen uns auf Dich!

„Die Runis“

Dreimonatsgruppe

Eindrücke aus der Wanderzeit

Planlos geht der Plan los
eine kurze Beschreibung unserer Route

Die Zeit fließt dahin, wie ein Fluss, und meistens ist auch alles im Fluss.
Zwei Monate sind nun schon fast vergangen, seit wir in der nähe von Stuttgart den Fahrradbus abholten, um dem Neckar nach Norden zu folgen. Viele Menschen sind uns auf der Reise begegnet, haben uns mit ihrem Lächeln, ihrem Interesse und netten Worten beschenkt. Sie gaben uns viel Energie mit auf den Weg, ob im abstrakten Sinn, oder in Form von Essen.

Durch die Stuttgarter Innenstadt in Richtung Heilbronn, von dort aus weiter nach Fürth und dann nach Bamberg, wo wir uns mit ersten Pannen konfrontiert sahen, aus denen wir viel über das Gefährt „Fahrradbus“ lernen konnten.
Nicht nur technische Pannen hatten wir in den ersten beiden Wochen, sondern auch erste schwierige Situation in unserer Gruppe und mit dem Wetter, als wir am Main für zwei Tage lang in die falsche Richtung fuhren, dadurch jedoch zu einer Spedition gelangten, von der aus uns ein Tieflader den Fahrradbus nach Hamburg transportierte.
Angekommen im kalten Hamburg folgten wir der Elbe in Richtung Osten, das Wendland, das „Radical Herbalism“ war unser Ziel, ein Camp zu Heilung, Wildkräutern, Heilpflanzen, aber auch gesellschaftlich-politischen Fragen. Der Wind wehte uns den Geruch von Meer entgegen und wir freuten uns über gerade Strecken.
In einer Kommune in Krummasel schliefen wir in einem alten Ballsaal, vor dem Regen geschützt, begannen dort ein Fahrradbusmodul zu bemalen und zogen dann in Richtung Ostsee weiter.

Bis Ludwigslust radelten wir, um dort auf einen Künstlerin zu treffen, bei der wir im Atelier übernachteten und den Fahrradbus abstellten, denn wir wollten als nächstes zu einem Wildniscamp in der nähe von Greifswald fahren.
Auf dem Radical Herbalism hatten wir uns als Gruppe verloren, unter den vielen Menschen und komplexen Themen, im Wildniscamp konnten wir ganz neu zusammenwachsen.
So intensiv im Wald zu sein tat mir sehr gut, einfach nur im Moment sein und mich als Teil der Natur wahrnehmen.
Mit gemeinsamen neu geknüpften Freundschaften zogen wir von dort aus weiter, verbrachten berührende Stunden mit Klavier, Cello, Gitarre, Händen, Stimmen… und Nächte auf Usedom mit dem Rauschen der Wellen im Ohr.
In Klein Jasedow fühlten wir uns sehr geborgen und willkommen und dann machten wir uns mit Oya-Zeitschriften im Gepäck auf den Weg nach Könnern, um dort auf die anderen Wanderuni-Menschen zu treffen.
In Ludwigslust entschieden wir uns im letzten Moment dazu, dass das nächste Ziel die Mecklenburgische Seenplatte sein sollte, als wir dann aber an einem Autohof vorbeikamen, es in Strömen regnete, steckten wir etwas Energie in einen spontanen Transport mit dem LKW zurück nach Hamburg. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir auf der Autobahn und stellten fest, dass wir inzwischen gelernt hatten unsere Sachen überall auszubreiten und es uns überall gemütlich machen können. Die Raststätte und das Anhalter fahren holt mich doch immer wieder in eine andere Realität zurück, die nicht die ist für die ich mich einsetzten möchte, weshalb wir dann die nächsten Tage auch auf dem Klimacamp verbringen würden.
Und jetzt sind wir eben in Rommerskirchen ein paar Kilometer vom Rhein entfernt und werden uns morgen für die nächsten Wochen wieder auf Fahrradbustour begeben, um bald bei Freiburg zu sein.

Wir freuen uns auf draußen sein, den Mond bewundern, die Vögel zu hören, Pflanzen zu bestimmen, Wildkräutersalat, Begegnungen und Pläne umschmeißen.

Familie

An diesem sonnigen Tag ende August fühlt es sich fast zum ersten Mal nach Sommer an. Nach Familie fühlt es sich auch an, hier in Rommelskirchen bei Köln, zu Besuch bei Julis Eltern.
Das Kind in mir erwacht beim Fahrradbusfahren am späten Morgen, nach einem schönen Picknick am Rhein. Den Tag davor haben wir den Bus entkoppelt und fahren die Module nun getrennt, ein ganz neues Fahrgefühl! Die träge, gemütliche Raupe wird zum Schmetterling. Mit dem Fahrradbus fühlen wir uns oft so frei. Vor allem in der Nacht, wenn dazu Manu Chao durch die Straßen schallt und wir laut singen.
Von Raststätten haben wir jetzt erstmal genug, nachdem der Fahrradbus die letzten drei Wochen in Ludwigslust Pause gemacht hat und wir per Anhalter an der Ostsee unterwegs waren. Im Wald und am Meer und in der Attac Villa die anderen Wandernden trafen, wir uns für ein paar Stunden und Tage an dem Punkt begleiten konnten an dem wir gerade standen. Ein Erfahrungsaustausch und wirkliches Verständnis tut uns sehr gut.

Leila liegt neben mir, liest und wird von Silan, ihrem Bruder massiert, der uns für eine Woche begleiten wird, den Rhein hoch, immer in Richtung Süden dem Sommer nach, nach Freiburg, während wir Musik aus Simbabwe hören, Elena und Marieke sich von der Sonne im Garten bescheinen lassen und Juli Aufnahmen verschickt.

In den letzten Tagen haben wir Einblick in verschiedene Familienwelten bekommen. Es ist spannend und schön für mich die Familien und Zuhause der Menschen kennenzulernen mit denen ich nun schon seit zwei Monaten unterwegs bin, meistens vierundzwanzig Stunden, Tag und Nacht, gemeinsam durch unterschiedlichste Natur-und Kulturlandschaften streife, mal überglücklich, mal genervt, mal gelangweilt, redend, schweigend, tanzend, weinend, lachend. So können wir nochmal ganz andere Teile von uns kennenlernen und vielleicht auch ein bisschen nachvollziehen warum wir sind wie wir sind.
Für mich ist diese Zeit eine ganz besondere Erfahrung, die mir viel über mich selbst zeigt und die mir ganz viel Hoffnung gibt. In Gemeinschaft können wir so viel lernen, voneinander, über uns selbst. In Gemeinschaft können wir so vieles tun und so vieles erreichen. Gemeinschaft erfordert einiges, oft ist es überhaupt nicht einfach gegensätzlich scheinende Bedürfnisse zu vereinen, oder Bedürfnisse überhaupt zu formulieren und sich vor der Gruppe zu öffnen.

Inzwischen fühle ich mich mit diesen vier Menschen sehr wohl, heimisch und vertraut und wenn mir diese Gefühle in anderen Momenten verloren gehen, können wir darüber sprechen.

Manchmal frage ich mich, warum diese Erfahrung etwas besonderes für mich ist und nichts selbstverständliches. Wanderuni trifft in vielem das, was ich mir unter einer guten Welt vorstelle..

 

Eindrücke der letzten Wochen (ErstMalLos)

Die ErstMalLos-Gruppe ist erst mal los (… ein paar Impressionen)

Auch logische Schlachten haben wir im Gepäck
Erste Schritte
Die erste Pause
Über Feld und Wiesen von Hillentrup nach Steyerberg
O du schweres Gepäck!
Äh… wo lang?
… da lang!
!
Abendlicher Pustezauber
Die erste Nacht draußen
Schlafen bei den Schraub-Barn
Wasserbüffelbegegnung
Durch den Schauenburger Wald
Schokoladen-Pause!
Mühlenlandschaften im windigen Norden
?!
Kochen an der Weser
Nebelkuhfamilie
„Wir sind ’ne richtige Bauarbeiter-Crew!“ beim Erdgewächshausbau

Einladung zum Februartreffen

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Das nächste Vorbereitungstreffen findet vom 17.-19. Februar in der Attac Villa in Könnern statt.

Wir werden uns bei diesem Treffen vor allem mit der konkreten Planung und Organisation auseinandersetzen.

Wenn du noch einsteigen willst, dann setzte dich am besten direkt mit einer der einzelnen Gruppen in Verbindung, von der du denkst, dass sie zu dir passen könnte. Das heißt aber nicht, dass du dann nur bei dieser Gruppe mitmachen kannst. Es gibt beim Treffen durchaus noch die Möglichkeit alle Gruppen kennen zu lernen und zu schauen, welche zu dir passt.

Bitte beschäftige dich vor dem Treffen intensiv damit, wie du dir deinen StudienGang vorstellst.
Fragen dazu findest du in der Einladung zum Januartreffen. Ein paar weitere Anregungen findest du unter Konzept.

Wir wollen am Freitagabend gemeinsam beginnen. Bitte schau, dass du bis spätestens 18 Uhr da bist. Am Sonntag wird es bis ca. gegen 12 Uhr gehen.

Mitbringen: Schlafsäcke, Handtücher, Hausschuhe, warme Klamotten (aber die Heizung geht auch gut).

Matratzen gibt es genügend.

Kosten: Für die Unterkunft gilt ein Richtwert von 10€, dieser ist jedoch variabel, je nach persönlichen Möglichkeiten und ohne schlechtes Gewissen 🙂
Die Kosten fürs Essen werden wir irgendwie gemeinsam aufteilen.

Adresse:
Attac Villa Könnern
Bahnhofstraße 6
06420 Könnern

Einladung zum Januartreffen

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Das nächste Vorbereitungstreffen findet vom 12.- 15. Januar in der „Freien Schule Elztal“ in Kollnau in der Nähe von Freiburg statt.

Bei diesem Treffen werden wir beginnen die konkreten Strukturen und Inhalte der StudienGänge 2017 zu entwickeln und zu organisieren. Dabei werden wir auch mit einem Supervisor zusammenarbeiten, der schon die beiden bisherigen StudienGänge begleitet hat und der uns dabei unterstützt unsere Interessen und Anliegen heraus zu kristallisieren und die passenden Wege und Formen dafür zu finden.

Auch neue Teilnehmer sind noch herzlich zu dem Treffen eingeladen. Bitte beschäftige dich dann jedoch ausführlich mit den unten beigefügten Fragen. Außerdem bitten wir alle Neuen, wenn irgendwie möglich, bereits am Donnerstag anzureisen, sodass wir euch im Vorhinein vom Verlauf des bisherigen Treffens berichten können.

Von Donnerstagabend bis Freitagnachmittag wird ein optionales und offeneres Kennenlernen und Austauschen stattfinden, bevor wir am Freitag um 16 Uhr alle gemeinsam starten. Am Sonntag wird es bis 13 Uhr gehen.
Wir werden in den Räumen der Schule arbeiten und übernachten und können in der Schulküche kochen. Bitte bringt Schlafsack und Isomatte mit.

Kosten: 3 Euro pro Nacht Übernachtungspauschale für die Schule, außerdem ein paar Euro für das Essen, das wir einkaufen. Dazu kommt, das wir am Ende des Treffens selber entscheiden können, was wir dem Supervisor als finanziellen Ausgleich für seine Unterstützung geben wollen.

Bitte melde dich an, wenn du kommen willst und schreibe eine Mail an Kontakt[ät]wanderuni.de.

Adresse:
Freie Schule Elztal e.V.
Maxhausweg 4
79183 Waldkirch

Fragen:

  1. Warum möchtest du bei der Wanderuni mitmachen? Was ist deine Motivation?
  2. Wie möchtest du unterwegs sein?
  • Art (Wandern, Fahrrad etc.)
  • Durch welche Gegenden möchtest du kommen?
  • Routenvorschläge? Strecke?
  • Gruppengröße?
  • Struktur? Wie viel Lernzeit?
  • Bedürfnisse?
  1. Welche Themen möchtest du?
  • Workshops?
  • Orte?
  • Menschen?
  1. Welcher Zeitraum?
  • Offene Woche ja/nein?
  • Wann kann ich nicht?

Bitte überlege auch, was dir besonders wichtig ist und was nicht unbedingt notwendig ist. Bei mehreren Möglichkeiten kannst du auch gewichten. (+/-5)

Weitere Fragen zur Inspiration: Wie wäre es, wenn alles möglich ist?

  1. Und wie fühlt sich die Wanderuni-Idee für mich an?
  2. Welche Talente und Schwächen habe ich?
  3. Welche Dinge interessieren mich gerade?
  4. Womit möchte ich mich beschäftigen? Welche Themen?
  5. Welche Orte/Landschaften/Länder/Kulturen möchte ich kennenlernen?
  6. Welche Menschen/Lehrer möchte ich kennenlernen?
  7. Was möchte ich bewegen in der Welt?
  8. Was möchte ich in mir bewegen?
  9. Was möchte ich am Ende gelernt habe?
  10. Worauf möchte ich besonders achten? Wovor habe ich Angst?
  11. Wie möchte ich lernen?
  12. Was ist mir wichtig?

Einladung zum Informations- und Vorbereitungstreffen für die StudienGänge 2017

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Wenn du ein halbes Jahr lang durch die Welt ziehen und dich selbstbestimmten Themen auseinandersetzen würdest, wie würdest du diesen „StudienGang“ gestalten? Mit welchen Themen wolltest du dich schon immer mal beschäftigen? Welche Orte und Menschen schon immer mal besuchen? Würdest du laufen, radfahren oder mit einem Schiff um Afrika segeln? Allein, zu zweit oder in einer Gruppe? Würdest du frei und ungebunden losziehen oder den StudienGang mit einem ausgetüfeltem Konzept in dein reguläres Studium einbinden?

Der zweite StudienGang der Wanderuni ist gerade zu Ende gegangen. Von März bis September war eine neue Gruppe wandernd und studierend unterwegs. Vieles war ganz anders als beim vorherigen StudienGang und doch wurde auch dieses Jahr die Wanderuni-Zeit als zutiefst wertvoll erlebt. Darum laden die „Runis“ von 2015 und 2016 nun gemeinsam zu einem Informations- und Vorbereitungstreffen ein, damit auch 2017 neue StudienGänge starten können und die Wanderuni weiter lebt und sich entwickelt.
Wir werden einen Raum eröffnen, in dem ihr euch von unsere Geschichten und Erfahrungen inspirieren lassen, Gleichgesinnte finden, euren eigenen StudienGang entwickeln und erste organisatorische und Umsetzungs-Schritte tun könnt.
Über den Winter könnt ihr euren StudienGang dann weiter planen und organisieren, wobei wir alten Runis euch weiterhin unsere Erfahrungen anbieten.

Das Treffen findet vom 18.-20. November im ganz frischen „Sozialkraftwerk“ in Schwäbisch Gmünd statt. (Wo wir kräftig beim Aufbau mitgeholfen haben.)
Am Freitag könnt ihr gerne schon Nachmittags eintrudeln, um 18:00 gibt es Abendessen und um 19:00 Uhr werden wir gemeinsam starten. Am Sonntag wird es bis um 14:00 Uhr gehen.
Bitte bringt Schlafsack und Isomatte mit. Wir werden selber kochen und für die Kosten eine Kasse aufstellen, in die jeder seinen Möglichkeiten und Willen entsprechend dazugeben kann. (ca. ein paar Euro pro Tag)
Bitte meldet euch an, wenn ihr kommt und schreibt eine kurze Mail an Kontakt@wanderuni.de

Wir freuen uns auf Euch!

„Die Runis“

 

Grober Ablaufplan:

Freitag: Vorstellungsrunde
Erste Einblicke in die bisherigen StudienGänge und die Wanderuni-Idee.

Samstag: Die alten „Runis“ berichten: Erzähl und Fragezeit
Probeschnuppern ins Studium der letzten StudienGänge: Ein Gestalt-Workshop
Entwickeln eigener Ideen und Austausch

Sonntag: Organisation erster weiterer Schritte
Terminfindung weiterer Planungstreffen.

Wegbeschreibung:

Sozialkraftwerk e.V.
Nepperberg 6
73525 Schwäbisch Gmünd

Hinter dem Bahnhof Schwäbisch Gmünd geht es zur Salvatorkapelle den Berg hoch, danach ca. 200 Meter weiter einem kleinen geteerten Sträßchen bergauf folgen (Wanderschild Richtung „Lebensweg“ und „Himmelsgarten“) bis ihr aus dem Wald raus kommt und links ein kleines Haus mit Scheune seht. Hier einfach in die Einfahrt rein und HINTER das Haus gehen. Dann steht ihr an einem Südhang und seht unterhalb einen Teich mit Quelle, eine Jurte und eine kleine Außenküche. Ihr erkennt den Ort daran, dass er wunderschön ist.

Ihr solltet euch darauf einstellen, dass die Verhätnisse einfach, aber herzlich sind. Das Wasser kommt aus einer Trinkwasserquelle, es gibt ein schönes Kompostklo und Kochen tun wir auf einer einfachen Draußenküche.

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